Cybersecurity im Fokus: Wie Versicherer ihre Kundendaten optimal schützen

Sensible Kundendaten zu schützen und den steigenden Anforderungen an das digitale Erlebnis gerecht zu werden, kann zu einer Zerreissprobe werden.

Dez 13, 2023 - 2 Min.
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Sonja Spaccarotella

Zürich, November 2023Die Versicherungsbranche steht vor immer komplexeren Herausforderungen. Die Notwendigkeit, sensible Kundendaten zu schützen, den steigenden Anforderungen an das digitale Erlebnis gerecht zu werden und gleichzeitig effizient zu arbeiten, kann zu einer Zerreissprobe werden. 

Vor allem das Risiko potenzieller Cyber-Bedrohungen steigt. Laut dem Bericht „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland“ des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) stellen Phishing und der Diebstahl von Identitäts- und Zugangsdaten Unternehmen und Verbraucher vor grosse Herausforderungen. Denn solche Angriffe können nicht nur zum Verlust von Versicherungsdaten und persönlichen Informationen führen, sondern im schlimmsten Fall noch weitere Angriffe nach sich ziehen. Durch den Zugriff auf die IT-Systeme eines Unternehmens kann ein Hacker zum Beispiel Schadprogramme wie Ransomware hinterlegen. 

Versicherungsunternehmen sollten daher starke Authentifizierungsmethoden einsetzen, um ihre Kundendaten Compliance-konform zu schützen, Identitäten eindeutig zu verwalten und die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Diese unterschiedlichen Anforderungen lassen sich mit eine CIAM-System (Customer Identity and Access Management) erfüllen. Solche Lösungen ermöglichen eine nahtlose, nutzerfreundliche Customer Journey und personalisierte Angebote bei gleichzeitiger Einhaltung des Datenschutzes. 

So sichern Versicherer digitale Operationen ab

Die Securix AG, ein Anbieter von Software- und Cloud-Lösungen, hat gemeinsam mit den Sicherheitsexperten der Nevis Security AG zusammengefasst, worauf Versicherer bei der Auswahl und dem Einsatz eines CIAM-Systems achten sollten. Wer die folgenden fünf Tipps beherzigt, kann effizient agieren, Kundendaten schützen und gleichzeitig die stetig wachsenden regulatorischen Anforderungen erfüllen:

  • Definition klarer Ziele 

Bevor ein Unternehmen ein CIAM-System einführt, sollte es die damit verbundenen Ziele und Erwartungen klar definieren: Welche Probleme müssen gelöst werden, und welche Vorteile soll das System bieten? Die klare Definition von Zielen hilft, den Fokus zu behalten und den Erfolg zu messen.

  • Sicherheitsmassnahmen

Die Sicherheit der Kundendaten sollte oberste Priorität haben. Versicherungsunternehmen sind gut beraten, entsprechende Maßnahmen zu implementieren - einschliesslich Multi-Faktor-Authentifizierung, Verschlüsselung und Sicherheitsüberwachung. Das CIAM-System muss zudem den Datenschutzbestimmungen entsprechen.

  • Benutzerfreundlichkeit 

Das CIAM-System sollte nutzerfreundlich und einfach zu bedienen sein. Das gilt auch für die Registrierung, Anmeldung und Verwaltung der Kontoinformationen durch den Kunden. Idealerweise testen die Administratoren die Benutzeroberfläche im Vorfeld und lassen das Feedback der Anwender in die Konfiguration einfliessen, um dann entsprechende Verbesserungen vorzunehmen.

  • Skalierbarkeit 

Wichtig ist, dass das CIAM-System flexibel skalierbar ist und sozusagen „mitwächst“. Das heisst, es sollte in der Lage sein, mit einer steigenden Anzahl von Kunden und sich ändernden Anforderungen Schritt zu halten. 

  • Interoperabilität 

Das CIAM-System sollte sich nahtlos in andere interne Systeme und Anwendungen des Unternehmens integrieren lassen. Dies erleichtert den Informationsaustausch und sorgt für einen reibungslosen Geschäftsablauf.

Die Zukunft der CIAM-Systeme in der Versicherungsbranche ist geprägt von Kundenorientierung, Sicherheit, Effizienz sowie einer verstärkten Nutzung von Daten und Technologie. Nur mit Systemen, die diese Kriterien unterstützen, können die Versicherer den sich ständig ändernden Anforderungen und Erwartungen der Kunden gerecht werden. Die Umsetzung der oben genannten Empfehlungen ist für sie daher ein entscheidender Schritt in Richtung eines sicheren und effizienten digitalen Betriebs.

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Über Nevis

Nevis entwickelt Sicherheitslösungen für die digitale Welt von morgen: Das Portfolio umfasst passwortfreie Logins, die sich intuitiv bedienen lassen und Nutzerdaten optimal schützen. In der Schweiz ist Nevis Marktführer für Identity und Access Management und sichert über 80 Prozent aller E-Banking-Transaktionen. Weltweit setzen Behörden sowie führende Dienstleistungs- und Industrieunternehmen auf Lösungen von Nevis. Der Spezialist für Authentifizierung unterhält Standorte in der Schweiz, Deutschland, UK und Ungarn.

Über Securix

SECURIX hat sich erfolgreich als führender Serviceprovider im DACH-Raum positioniert, indem das Unternehmen seine Expertise in der Integration und dem Betrieb von Software- und Cloud-Lösungen unter Beweis stellt. Mit einem klaren Fokus auf Identity Security und Observability trägt SECURIX dazu bei, die Beziehung zwischen Menschen und Technologie zu verstehen und in einem sich ständig wandelnden Zeitalter der digitalen Transformation massgeblich zu gestalten.

Die steigende Nachfrage nach IT-Sicherheitsberatung und -dienstleistungen ist alltäglich spürbar, und SECURIX reagiert proaktiv darauf, indem es gemeinsam mit seinem Mutterkonzern Allurity ein umfassendes Angebot an Cybersicherheitsdiensten bereitstellt. Dieses Angebot erstreckt sich von präventiven bis hin zu reaktiven Diensten und Softwarelösungen, die darauf abzielen, den Datenschutz zu verbessern und die Kosten der IT-Sicherheit zu optimieren.

Im Einklang mit der gemeinsamen Vision von SECURIX und seinem Mutterkonzern streben beide Unternehmen danach, der bevorzugte Partner für technologiegestützte IT-Sicherheitsdienstleistungen in Europa zu werden. Diese Vision manifestiert sich in einem klaren Bekenntnis zur Stärkung der IT-Sicherheit bei Kunden und zur Schliessung von Kompetenzlücken.

Pressekontakt

LEWIS Communications GmbH
Mareike Funke, nevis-security@teamlewis.com