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Wie Sie die Kundenzufriedenheit steigern und Vertrauen in höheren Umsatz verwandeln

Nov 24, 2020
2 Min.
Ist es nötig, bei der Sicherheit Kompromisse auf Kosten der Benutzerfreundlichkeit einzugehen? Nein! Holen Sie sich das Beste aus beiden Welten!
Sonja Spaccarotella

Kurz vor dem Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) machte sich bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie bei jungen Start-ups eine gewisse Panik breit: Wie würde es ihnen gelingen, die neuen Datenschutz- und Compliance-Verpflichtungen im Geschäftsalltag umzusetzen? Welche Systeme und Prozesse müssten aktualisiert werden? Welche Informationen müsste man Benutzern bereitstellen? Und wie sollte man den Usern bei all den Einschränkungen noch die gleiche massgeschneiderte Benutzererfahrung bieten können?

Jetzt, mehr als zwei Jahre später, haben viele dieser Unternehmen erkannt, dass eine DSGVO-konforme Datenstrategie mehr als nur ein politisches Thema ist. Die Implementierung strenger Datenschutzrichtlinien und -massnahmen ist eine Chance, den Benutzern zu zeigen, wie wichtig man ihre Privatsphäre und Sicherheit nimmt. Damit bot die DSGVO einen grossen Anreiz, die Kundenzufriedenheit und das Vertrauen zu stärken. Aber wie können Unternehmen Vertrauen aufbauen und dabei die gleiche personalisierte Benutzererfahrung bieten?

 

Vertrauen stärken und gleichzeitig das Kundenerlebnis verbessern

Der Aufbau einer vertrauenswürdigen Geschäftsbeziehung im digitalen Zeitalter erfordert, die richtige Balance zwischen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit zu finden. Die Mechanismen, die man einsetzt, um die maximale Sicherheit beim Zugriff und bei der Speicherung von Daten zu gewährleisten, sollten nicht zu kompliziert sein. Denn dies könnte potenzielle Kunden davon abhalten, einen Service zu nutzen. Systeme zum Identity and Access Management (IAM) bieten die perfekten Werkzeuge für die eindeutige Authentifizierung von Usern, bevor diese Zugriff auf Dienste und Daten erhalten.

Im B2C- und B2B-Geschäft erlauben Systeme zum Customer Identity and Access Management (CIAM), den Kunden viel Freiraum bei der Verwaltung ihrer eigenen digitale Identität zu geben. So bekommen Kunden die Möglichkeit, Einstellungen und Präferenzen festzulegen und selbst zu kontrollieren, welche Daten sie sehen und teilen wollen. Die Dienstanbieter und Unternehmen werden dadurch entlastet und können sich ganz auf die Optimierung des Kundenerlebnisses konzentrieren.

Eines der beliebtesten Tools zur Verbesserung der Kundenerfahrung ist das Authentisierungsverfahren Single Sign-On. Dieses spielt seine Stärken besonders bei der Nutzung von Software-as-a-Service-Angeboten (SaaS) mit mehreren angeschlossenen Online-Plattformen unterschiedlicher Dienstleister aus. Der Vorteil: Nach einem gründlichen Onboarding-Prozess genügt die Eingabe eines Benutzernamens und eines Passworts, um auf Daten und Einstellungen mehrerer Dienste zuzugreifen. Damit entfällt für den Nutzer die Notwendigkeit, sich umständlich für jeden Dienst einzeln anzumelden und sich mehrere Kennwörter zu merken.   

 

Der Preis des Vertrauens

Unternehmen und Service-Anbieter, die in den Anforderungen der DSGVO nur einen zusätzlichen bürokratischen Aufwand sehen, lassen sich eine grosse Chance entgehen: Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern, die von Vertrauen geprägt sind, vermitteln den Eindruck, dass das Unternehmen zuverlässig, verantwortungsbewusst und kundenorientiert agiert. In Zeiten, in denen Verbraucher oft erleben müssen, dass ihre Daten von Tech-Giganten unzureichend geschützt und missbraucht werden, haben Unternehmen und Marken die Chance, sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, indem sie den Aspekten Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit oberste Priorität einräumen.

Sie sehen: Vertrauen ist unbezahlbar. Jede Investition in ein gutes CIAM-System bewirkt eine höhere Kundenzufriedenheit und steigert die Kundenbindung – indem das System nicht nur die Daten optimal schützt, sondern auch mit verbesserter Benutzerfreundlichkeit zu einem positiven Kundenerlebnis beiträgt. Mit den richtigen CIAM-Tools heben Sie sich von Ihren Mitbewerbern ab und sorgen dafür, dass die Kunden auf Ihre Marke vertrauen können.

 

Das Beste aus B2B- und B2C-Beziehungen machen

Wer Kunden die Möglichkeit gibt, selbst zu steuern, wie ihre Daten angezeigt und geteilt werden können, schafft nicht nur Vertrauen, sondern erlaubt auch wertvolle Einblicke, welche Produkte und Erfahrungen bei den Kunden gefragt sind. Dieses Wissen kann einem Unternehmen wiederum dabei helfen, neue Dienste zu entwickeln, aktuelle Angebote und Produkte besser an den Bedarf anzupassen und unnötige Features über Bord zu werfen. So trägt die Einhaltung der DSGVO-Regelungen also letztendlich sogar dazu bei, Kosten zu senken und die Rendite zu steigern.

Vertrauen lässt sich nicht mit Geld aufwiegen. Aber die Vorteile, die es mit sich bringt, können sich erheblich auf den Jahresumsatz und den zukünftigen Markenerfolg auswirken.